<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Quaden</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quaden"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Quaden rootpage-Quaden skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Quaden</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Quaden</b> waren ein kleiner <a href="Sueben" title="Sueben">suebischer</a> Volksstamm der <a href="Germanen" title="Germanen">Germanen</a>. Historische Beachtung erlangten sie als Verbündete der <a href="Daker" title="Daker">Daker</a>, <a href="Markomannen" title="Markomannen">Markomannen</a> und <a href="Vandalen" title="Vandalen">Vandalen</a> in den militärischen Konflikten mit <a href="Imperium_Romanum" class="mw-redirect" title="Imperium Romanum">Rom</a> und in der Zeit der <a href="V%C3%B6lkerwanderung" title="Völkerwanderung">Völkerwanderung</a> bei der Eroberung der <a href="Iberische_Halbinsel" title="Iberische Halbinsel">Iberischen Halbinsel</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stammesgeschichte">Stammesgeschichte</h2></div>
<p>Vor <a href="Drusus" title="Drusus">Drusus</a> ausweichend (<a href="Drusus-Feldz%C3%BCge" title="Drusus-Feldzüge">Drusus-Feldzüge</a> 12 bis 8 v. Chr.) führte <a href="Marbod" title="Marbod">Marbod</a> die Markomannen und einen Teil der Quaden in den Jahren 8–6 v. Chr. aus dem Maingebiet nach Böhmen, ins nördliche Niederösterreich und in die Südwestslowakei, wo er die Nachbarstämme (<a href="Boier" title="Boier">Boier</a>, <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a>, <a href="Lugier" title="Lugier">Lugier</a>, <a href="Semnonen" title="Semnonen">Semnonen</a>) unterwarf und das erste germanische Reich schuf, das etwa Böhmen, Mähren und Schlesien umfasste und unter starkem römischen Einfluss stand.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Catualda" title="Catualda">Catualda</a> stürzte und vertrieb im Jahre 18 n. Chr. Marbod, konnte sich aber nicht behaupten.
</p><p><a href="Vannius_(Quaden)" title="Vannius (Quaden)">Vannius</a> (19–50 n. Chr.), der erste namentlich bekannte Quadenkönig, wurde darauf von <a href="Drusus_der_J%C3%BCngere" title="Drusus der Jüngere">Drusus dem Jüngeren</a> als römischer Klientelkönig der Quaden und Markomannen eingesetzt. Zu Beginn seiner Herrschaft war er bei seinem Volk beliebt und geachtet, doch entwickelte er sich später zu einem Tyrannen.
</p><p>Vannius' Neffen (Schwestersöhne) Sido und Vangio verbündeten sich im Jahr 50 n. Chr. mit <a href="Vibillius" class="mw-redirect" title="Vibillius">Vibillius</a>, dem König der <a href="Hermunduren" title="Hermunduren">Hermunduren</a>, gegen ihn. Vannius wandte sich mehrmals an Kaiser <a href="Claudius" title="Claudius">Claudius</a>, der ihm militärische Unterstützung verweigerte, jedoch Publius Atellius Hister, den Statthalter von <a href="Pannonien" title="Pannonien">Pannonien</a>, anwies, Vannius aufzunehmen und zu schützen. Die Truppen des Vannius (Quaden als Infanterie und <a href="Jazygen" title="Jazygen">Jazygen</a> als Kavallerie) waren zu schwach gegen die zahlreichen Feinde (Lugier, Hermunduren u. a.), so dass er sich an einem befestigten Platz verschanzte. Im Kampf verwundet, musste er mit seinen Anhängern zur Donau fliehen, wo Schiffe bereitlagen. In Pannonien wurde ihnen Land im Gebiet des <a href="Leithagebirge" title="Leithagebirge">Leithagebirges</a> zugewiesen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Neffen und Nachfolger Sido und Vangio teilten das Königtum und verhielten sich den Römern gegenüber loyal. Zunächst waren sie beim Volk beliebt, doch entwickelten auch sie sich zu verhassten Despoten.
</p><p>Kaiser <a href="Antoninus_Pius" title="Antoninus Pius">Antoninus Pius</a> setzte bei den Quaden um die Mitte des 2. Jahrhunderts einen romfreundlichen König ein (Münzprägungen <i>"rex Quadis datus"</i>), um auf diese Weise Einfluss auszuüben.
</p><p>Die <a href="Goten" title="Goten">Goten</a> verdrängten die <a href="Burgunden" title="Burgunden">Burgunder</a> nach Westen, die <a href="Vandalen" title="Vandalen">Vandalen</a> und die im böhmischen Raum siedelnden Markomannen und Quaden, die zeitweilig tributpflichtig wurden, nach Süden und lösten dadurch die <a href="Markomannenkriege" title="Markomannenkriege">Markomannenkriege</a> (<a href="166" title="166">166</a>–<a href="180" title="180">180</a>) aus. Das Römische Reich unter <a href="Mark_Aurel" title="Mark Aurel">Mark Aurel</a> geriet durch diese Kriege, an denen die Quaden neben zahlreichen anderen Stämmen teilnahmen, in große Bedrängnis. Kaiser <a href="Commodus" title="Commodus">Commodus</a> beendete den Krieg durch einen Friedensvertrag, der den <i>Status quo ante</i> wieder herstellte.
</p><p>Im Jahr 254 fielen die Quaden erstmals in die römische Provinz <a href="Pannonien" title="Pannonien">Pannonien</a> ein. Von 357–359 n. Chr. musste sie Kaiser <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a> (337–361) mit den verbündeten <a href="Sarmaten" title="Sarmaten">Sarmaten</a> erneut in Pannonien und auch in <a href="Moesia" title="Moesia">Moesia</a> bekämpfen, wobei ihm mehrere Erfolge gelangen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Politik des Kaisers hatte es gehört, neue Grenzbefestigungen entlang der Donau zu errichten.
</p><p>Insbesondere während der zweiten Regierungshälfte Kaiser <a href="Valentinian_I." title="Valentinian I.">Valentinians I.</a> (364–375) wurde der pannonische Donaulimes sehr zügig mit einem dichten Netz aus <a href="Burgus" title="Burgus"><i>Burgi</i></a> und <a href="R%C3%B6mische_Milit%C3%A4rlager" class="mw-redirect" title="Römische Militärlager">Kastellen</a> gesichert. Neu angelegte Schiffsländen im <i><a href="Barbaricum" title="Barbaricum">Barbaricum</a></i> garantierten einen abgesicherten Übergang der römischen Truppen im Ernstfall. Hinzu kam die Vorverlegung des der Provinz Valeria am Donauostufer gegenüberliegenden <i><a href="Limes_Sarmatiae" title="Limes Sarmatiae">Limes Sarmatiae</a></i>. Hierzu annektierten die Römer vertragsbrüchig quadisches Land, vertrieben die Einwohner und begannen 373 mit dem Bau einer mächtigen Festung (<a href="Kastell_G%C3%B6d-B%C3%B3csa%C3%BAjtelep" title="Kastell Göd-Bócsaújtelep">Kastell Göd-Bócsaújtelep</a>) hinter der neuen vorgeschobenen Grenzlinie, gleichfalls auf dem Stammesgebiet der Quaden. Die aufgrund dieser Anmaßungen ausgelösten quadischen Proteste führten dazu, dass der besonnene und erfahrene Oberkommandeur von Valeria, <a href="Frigeridus" title="Frigeridus">Frigeridus</a>, einen mit seinem Vorgesetzten abgestimmten Baustopp bewirkte. Dies wiederum führte in Rom zu einem Intrigenspiel, an dessen Ende Frigeridus 373/374 abgesetzt wurde und der unerfahrene, arrogante <a href="Marcellianus_dux" class="mw-redirect" title="Marcellianus dux">Marcellianus</a> an seine Stelle trat. Der neue Befehlshaber ließ die Bauarbeiten sofort wieder aufnehmen.<sup id="cite_ref-Mráv2003_99-1_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mráv2003_99-1-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zeitgleich wurde der quadische König Gabinius unter Vorspiegelung falscher Voraussetzungen zu Gesprächen nach Valeria eingeladen und unter Missachtung des Gastrechts am Ende eines Banketts heimtückisch niedergestochen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Je nach Quelle (<a href="Zosimos" title="Zosimos">Zosimos</a> und <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a>) war für diese Tat ein <i>Celestius</i> oder Marcellianus selbst dafür verantwortlich. Darauf kam es zu einem Rachefeldzug der erzürnten Quaden, gemeinsam mit dem sarmatischen Stamm der <a href="Jazygen" title="Jazygen">Jazygen</a>, die bis dahin als römische Verbündete gegolten hatten. Im Juni 374 bekämpfte Valentinian I. im pannonischen Raum und in Moesien ihre Einfälle. Sein Hauptquartier schlug der Kaiser im <a href="Legionslager_Brigetio" title="Legionslager Brigetio">Legionslager Brigetio</a> (<a href="Kom%C3%A1rom" title="Komárom">Komárom</a>-Szőny) auf. Nach einem erfolgreichen Brückenschlag über die Donau gelang es den Römern auf sarmatischem Gebiet alle Gegner mit einer äußerst grausam geführten Strafexpedition zu bezwingen.<sup id="cite_ref-Mráv2003_99-2_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mráv2003_99-2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während der Friedensverhandlungen in Brigetio verstarb der Kaiser am 17. November 375 nach einem offenbar im Jähzorn ereilten Schlaganfall.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Folge des quadisch-sarmatischen Angriffs war, dass die vor kurzem erst wieder angelaufenen Arbeiten am Kastell Göd-Bócsaújtelep schlagartig und diesmal endgültig gestoppt wurden und der römische Expansionswille einen Dämpfer erhalten hatte. Mit dem kurze Zeit später auf dem Balkan tobenden Zweiten Gotenkrieg des Ostkaisers <a href="Valens" title="Valens">Valens</a> (364–378) und der sich daraus für Rom ergebenden verheerenden Niederlage bei der <a href="Schlacht_von_Adrianopel_(378)" title="Schlacht von Adrianopel (378)">Schlacht von Adrianopel (378)</a>, mussten alle römischen Kontrollstationen und Maßnahmen, wie der <i>Limes Sarmatiae</i> östlich und nördlich der pannonischen Donau, endgültig aufgegeben werden.
</p><p>Um 400 n. Chr. gerieten die Quaden unter <a href="Hunnen" title="Hunnen">hunnische</a> Herrschaft.
</p><p>Am 31. Dezember 406 setzten die <a href="Vandalen" title="Vandalen">Vandalen</a> unter König <a href="Gunderich" title="Gunderich">Gunderich</a> bei <a href="Mainz" title="Mainz">Mainz</a> über den Rhein und plünderten gemeinsam mit <a href="Alanen" title="Alanen">Alanen</a>, <a href="Sueben" title="Sueben">Sueben</a>, Teilen der Quaden und <a href="Gepiden" title="Gepiden">Gepiden</a> drei Jahre lang Gallien. Um 408/409 fielen die „Barbaren“ in <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a> ein, wo die Sueben und Quaden in <a href="Galicien" title="Galicien">Galicien</a> ein Reich gründeten.
</p><p>Als <a href="Attila" title="Attila">Attila</a> 453 starb, hinterließ er eine Handvoll jugendlicher Söhne, deren ältester, <a href="Ellac" title="Ellac">Ellac</a>, im Mannesalter stand. Die neuen, untereinander uneinigen Hunnenführer verteilten dabei kriegserfahrene Könige wie die Dienerschaft eines Hauses und provozierten so einen Aufstand (<a href="Skiren" title="Skiren">Skiren</a>, <a href="Rugier" title="Rugier">Rugier</a>, Quaden/Sueben, <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a>, <a href="Heruler" title="Heruler">Heruler</a>, <a href="Ostgoten" class="mw-redirect" title="Ostgoten">Ostgoten</a>, Gepiden, Alanen), an dessen Spitze sich der Gepide <a href="Ardarich" title="Ardarich">Ardarich</a> setzte. Ardarich erlangte die wohlwollende Neutralität Walamirs und siegte in der <a href="Schlacht_am_Nedao" title="Schlacht am Nedao">Schlacht am Nedao</a> 454. Ellac fiel mit 30.000 Leuten, die Hunnen zogen ab.
</p><p>Die Quaden schufen ein Reich auf dem Gebiet der heutigen Südwestslowakei zwischen den Flüssen <a href="Waag" title="Waag">Waag</a> und <a href="Gran_(Fluss)" class="mw-redirect" title="Gran (Fluss)">Gran</a>, das sich bis zum Zug der <a href="Langobarden" title="Langobarden">Langobarden</a> nach Italien (568 n. Chr.) hielt, dem sich die Quaden anschlossen. Man nimmt an, dass sie größtenteils in den Langobarden aufgegangen sind. Ein Teil der Quaden war im 5. Jahrhundert als <a href="Sueben#Donausueben" title="Sueben">Donausueben</a> bekannt und ging in den <a href="Alamannen" title="Alamannen">Alamannen</a> auf. Auch die Sueben in Portugal dürften Reste der Quaden aufgenommen haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Könige_der_Quaden"><span id="K.C3.B6nige_der_Quaden"></span>Könige der Quaden</h2></div>
<ul><li><a href="Vannius_(Quaden)" title="Vannius (Quaden)">Vannius</a>, 19–50</li>
<li>Sido, 50–?</li>
<li>Vangio, 50–?</li>
<li><a href="Furtius" title="Furtius">Furtius</a>, ?–?</li>
<li><a href="Ariogaisos" title="Ariogaisos">Ariogais</a>, ?–?</li>
<li>Ariomer, ?–?</li>
<li>Wangio, ?–?</li>
<li>Gabinius, † 374</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Ursula-Barbara Dittrich: <i>Die Beziehungen Roms zu den Sarmaten und Quaden im vierten Jahrhundert n. Chr. nach der Darstellung des Ammianus Marcellinus.</i> Habelt, Bonn 1984, ISBN 3-7749-2117-2 (<i>Habelts Dissertationsdrucke. Alte Geschichte</i> 21).</li>
<li>Ursula-Barbara Dittrich: <i>Die Wirtschaftsstruktur der Quaden, Markomannen und Sarmaten im mittleren Donauraum und ihre Handelsbeziehungen mit Rom.</i> In: <i>Münstersche Beiträge zur antiken Handelsgeschichte.</i> 6,1, 1987, S. 9–30.</li>
<li><a href="Peter_Goessler" title="Peter Goessler">Peter Goessler</a>: <i>Quadi.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band XXIV, Stuttgart 1963, Sp. 623–647. (mit älterer Literatur)</li>
<li>Andreas Hofeneder, Titus Kolnik, <a href="G%C3%BCnter_Neumann_(Philologe)" title="Günter Neumann (Philologe)">Günter Neumann</a>: <i>Quaden.</i> In: <i><a href="Reallexikon_der_Germanischen_Altertumskunde" title="Reallexikon der Germanischen Altertumskunde">Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</a></i> (RGA). 2. Auflage. Band 23, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2003, ISBN 3-11-017535-5, S. 624–640.</li>
<li><a href="Klaus-Peter_Johne" title="Klaus-Peter Johne">Klaus-Peter Johne</a>: <i>Die Markomannen und ihre Nachbarn. Germanen an der Peripherie des Römischen Reiches.</i> Kohlhammer, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-17-037717-2.</li>
<li><a href="Rudolf_Much" title="Rudolf Much">Rudolf Much</a>: <i>Quaden.</i> In: Johannes Hoops (Hrsg.): <i>Reallexikon der Germanischen Altertumskunde.</i> 1. Auflage. Band 3, Karl J. Trübner, Straßburg 1915–1916, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/reallexikonderge03hoopuoft#page/430/mode/2up">S. 431–432.</a></li>
<li>Alexander Sitzmann, Friedrich E. Grünzweig: <i>Altgermanische Ethnonyme. Ein Handbuch zu ihrer Etymologie unter Benutzung einer Bibliographie von Robert Nedoma. Herausgegeben von Hermann Reichert.</i> Fassbaender, Wien 2008, ISBN 978-3-902575-07-4 (Philologica Germanica, 29).</li>
<li><a href="Gerhard_Waldherr_(Historiker)" title="Gerhard Waldherr (Historiker)">Gerhard Waldherr</a>: <i>Quadi.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 10, Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01480-0, Sp. 677–678. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://referenceworks.brillonline.com/search?s.q=quadi&s.f.s2_parent=&search-go=Search">Auszug</a>).</li>
<li><a href="Reinhard_Wenskus" title="Reinhard Wenskus">Reinhard Wenskus</a>: <i>Stammesbildung und Verfassung. Das Werden der frühmittelalterlichen gentes.</i> 2., unveränderte Auflage. Böhlau Verlag, Köln / Wien 1977, ISBN 3-412-00177-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a>: <i><a href="Germania_(Tacitus)" title="Germania (Tacitus)">Germania</a>.</i> (Insel Verlag, ISBN 3-458-32171-3) Erläuterung zu Kapitel 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a>: <i><a href="Annales_(Tacitus)" title="Annales (Tacitus)">Annales</a>.</i> 12, 29–30.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Zosimos" title="Zosimos">Zosimos</a>: <i>Neue Geschichte</i> 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-Mráv2003_99-1-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Mráv2003_99-1_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Zsolt_Mr%C3%A1v" title="Zsolt Mráv">Zsolt Mráv</a>: <i>Archäologische Forschungen 2000–2001 im Gebiet der spätrömischen Festung von Göd-Bócsaújtelep (Vorbericht) 2002.</i> In: <i>Communicationes archeologicae Hungariae 2003.</i> Népművelési Propaganda Iroda, Budapest 2003, S. 83–114, hier: S. 99.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Konrad Bund: <i>Thronsturz und Herrscherabsetzung im Frühmittelalter.</i> Bonner Historische Forschungen 44. Bonn 1979, ISBN 3792804174, S. 127.</span>
</li>
<li id="cite_note-Mráv2003_99-2-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Mráv2003_99-2_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Zsolt Mráv: <i>Archäologische Forschungen 2000–2001 im Gebiet der spätrömischen Festung von Göd-Bócsaújtelep (Vorbericht) 2002.</i> In: <i>Communicationes archeologicae Hungariae 2003.</i> Népművelési Propaganda Iroda, Budapest 2003, S. 99.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Zosimos" title="Zosimos">Zosimos</a>: <i>Neue Geschichte</i> 4.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-06-03" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Quaden&oldid=256657374">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>